Akkordeon Verlosung Aber

18 | ALSTERTAL MAGAZIN Der Bergstedter Frank Grischek stellt sein neues Programm am 12. Februar in Alma Hoppes Lustspielhaus vor. Wir sprachen mit ihm über schlechte Laune und das Akkordeon als bedeutendes Integrationsinstrument! Alstertal Magazin: Jahrelang waren Sie vor allem für die musika- lische Begleitung von Kabarettistenkollegen zuständig. Was brachte Sie für Ihr neues Soloprogramm zum Sprechen? Frank Grischek: Die Notwendigkeit. Mir war immer klar: Kaum jemand geht zu einem Akkordeonkonzert, aber zu Grischek, denn der hat durch seine Texte, seine schlechte Laune und sein einzigartiges Gesicht ein Alleinstellungsmerkmal. Sie haben schon in jungen Jahren mit dem Akkordeonspiel angefan- gen warum sind Sie bei diesem Instrument geblieben? Hatten Sie zwischendurch nicht einmal Impulse, auf ein Instrument mit mehr Sex-Appeal umzusteigen? Warum sind Sie diesen nicht gefolgt? Das Akkordeon verdeckt charmant kleine Unzulänglichkeiten meines Frontalbereiches immer schon, auch in jungen Jahren. Kein anderes Instrument erledigt diese nicht leichte Aufgabe so bravourös wie das Akkordeon. Und dieses Instrument spielt nicht jeder und kaum jemand kennt Musik auf dem Akkordeon außerhalb von Volkslied und Musi- kantenstadl. Sie beklagen in Ihrem Programm, dass kaum einer der großen Akkordeon. Aber schön Komponisten der vergangenen Jahrhunderte Stücke für Akkorde- on geschrieben hat. Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Wenn ich das wüsste, würde ich mich vermutlich nicht beklagen..... Welcher aktuelle Popstar würde von mehr Akkordeon in seinen Songs profitieren? Würden Sie sich dafür persönlich zur Verfü- gung stellen? Alle Popstars würden vom Akkordeon profitieren. Akkordeon hat die populäre Musik im Zuge des Polka-Booms und des multi-ethnischen Verschmelzungsprozesses in den dreißiger Jahren überhaupt erst möglich gemacht und ist das bis heute bedeutendste Integrationsins- trument. Wer das erkannt hat, dem stelle ich mich auch mit meinem Akkordeonspiel zur Verfügung. Wenn man Sie darum bitten würde, bei einem Konzert ein Akkor- deon-Stück in der Elbphilharmonie zu spielen, für welches würden Sie sich entscheiden? Für den Waltz for Anja von Frank Grischek, einer Eigenkompostion für meine liebste Frau. Für das ihr gewidmete Stück kann es keinen besseren und würdigeren Spielort geben... Christian Luscher In Zusammenarbeit mit Alma Hoppes Lustspielhaus verlosen wir 3x2 Karten für die Premiere am 12. Februar um 19 Uhr. Einfach E-Mail mit Betreff Akkordeon an c.luscheralster-net.de oder Postkarte ans Alstertal Magazin, Barkhausenweg 11, 22339 Hamburg! Einsendeschluss: 6. Februar. Wer nicht gewinnt, Karten gibts auch auf almahoppe.de oder über Tel. 555 6 555 6 Verlosung MAGAZIN Fo to : G ris ch ek F o to g ra fie Das Akkordeon verdeckt charmant kleine Unzuläng- lichkeiten meines Frontalbereiches, sagt Frank Grischek.