Schäden andere SCHULD

ALSTERTAL MAGAZIN | 109 IMMOBILIEN Beste Verkaufschancen für Ihre Immobilie! Aufgrund sehr starker Nachfrage suchen wir dringend Häuser, Baugrundstücke und altersgerechte Wohnungen speziell in den Walddörfern. Rufen Sie uns an für eine marktgerechte und kostenfreie Werteinschätzung Ihrer Immobilie. Wir vermitteln zu besten Konditionen. ZU VERKAUFEN Einfamilienhaus ruhig & grün gelegen Kaufpreis: 595.000,- Einfamilienhaus in Toplage Kaufpreis: 780.000,- Rotklinker-Generationshaus Kaufpreis: 949.000,- Familiengerechte Doppelhaushälfte Kaufpreis: 395.000,- in fo ko ep ke -im m ob ilie n. de w w w. ko ep ke -im m ob ilie n. de Wir beraten Sie gern Tel.: 040 - 64 50 88 46 andere Schäden mel und Das Alstertal-Magazin stellt auf seinen Immobilienseiten in lockerer Reihenfolge aktuelle Urteile zur Rechtsprechung rund um die Immobilie vor. Diesmal mit Schimmel- problemen, kaputten Wohnungen und mehr! Fortsetzung auf S. 110 SCHULD AM SCHIMMEL Neben Feuer-, Wasser- und Einsturzschäden zählt der Schimmelbe- fall zu den am meisten gefürchteten Problemen im Zusammenhang mit einer Immobilie. Schimmel ist nur sehr schwer zu entfernen, wenn er sich erst einmal in dem Mauerwerk festgesetzt hat. Laut Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS fordert die Rechtsprechung vom Mieter eines Objekts in dieser Hinsicht große Aufmerksamkeit. (Amtsgericht Duisburg-Hamborn, Aktenzeichen 7 C 274/13) Der Fall: Erst beim Übergabetermin einer Wohnung von den Mietern auf den Eigentümer fiel es auf, dass die Wände mehrerer Zimmer stark von Schimmelpilz befallen waren. Dessen Beseitigung durch einen Fachbetrieb kostete gut 4.400 Euro, dazu kamen 2.000 Euro für einen Sachverständigen und 670 Euro Mietausfall. Der Eigentümer forderte, dass die Mieter für den Schaden aufkommen müssten, da sie unzureichend gelüftet und so dem Schimmelpilz erst Vorschub geleistet hätten. Sie hätten offensichtlich über die gut erkennbare Durchfeuchtung der Wand einfach hinweg gesehen. Das Urteil: Das Gericht folgte dem Sachverständigengutachten und ging davon aus, dass der Schaden während der Mietzeit entstanden war. Andere Ursachen wie Baumängel oder eine Durchfeuchtung wegen eines Rohrbruchs waren nicht sehr wahrscheinlich, vieles sprach für ungenügendes Lüftungsverhalten. Den Mietern könne der Pilzbefall nicht verborgen geblieben sein. Sie wurden zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt. EINER IST NICHT ZWEI Ist in der Teilungserklärung vorgesehen, dass ein Beschlusspro- tokoll vom Verwalter und mindestens von zwei Wohnungserb- bauberechtigten (Eigentümern) unterzeichnet werden muss, darf diese Grundbedingung nicht unterlaufen werden. Nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS kann das zu einer Ungültigkeit der gefassten Beschlüsse führen. (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen V ZR 178/11) Der Fall: Das Protokoll einer Versammlung wies nur zwei Unter- schriften auf die der Verwalterin und der Beiratsvorsitzenden. Nach den geltenden Regeln wäre das zu wenig gewesen. Allerdings konnte die Beiratsvorsitzende darauf verweisen, dass sie mehrere