LUFTFILTER Natürlicher Poppenbüttel

24 | ALSTERTAL MAGAZIN MAGAZIN Der City Tree soll vo viele Schadstoffe absorbieren wie 275 herkömmlich gepflanzte, ausgewachsene Bäume. G roß, eckig und grün. Das ist der erste Eindruck, den man hat, wenn man vor dem 4 Meter hohen sogenannten City Tree steht. Was soll das sein? Auf den zweiten Blick sieht es aus wie ein Kunstobjekt mit angeschlossener Bank zum Chillen. Das Geheimnis steckt aber, wie so oft, im Detail, denn Auf dem Firmencampus der das AEZ leitenden ECE steht seit kurzem ein City Tree. Ein großer Kasten, der außen mit Moosen und Pflanzen versehen ist und in dessen Innerem viel Technik steckt. Ziel: die Luft reinigen und das Mikroklima verbessern. Das Alstertal Magazin war bei der Einweihung des Kunstbaumes dabei und erklärt, wie er funktioniert. es handelt sich bei dem Objekt um einen großen Luftfilter: Durch Deckpflanzen geschützte, spezielle Mooskulturen binden schädlichen Feinstaub bzw. Stickoxide und CO2 und produzieren wertvollen Sauerstoff. Gleichzeitig kühlt es die Umgebungsluft. Damit das bei unterschiedlichsten Witterungsverhältnissen und zu allen Tageszeiten auch gleich gut funktioniert, stecken im Inne- ren aufwändige Technikmodule. Sie sorgen vollautomatisch für die passende Bewässerung und Nähstoffversorgung sowie die Analyse und Visualisierung der Daten rund um Status und Umweltleistung des City Trees. Das hat seinen Preis, die Kosten liegen je nach Ausführung zwischen 25.000 und 30.000 Euro. Laut den Entwicklern Green City Solutions , die ihr Produkt als freistehendes vertikales Pflanzendisplay bezeichnen, das mobil und flexibel im Stadtraum aufstellbar ist, absorbiert ein City Tree so viele Luftschadstoffe wie 275 herkömmlich gepflanzte, ausgewachsene Bäume, was einem Feld so groß wie 2 1/2 Fußballfelder entspricht. Jeder dieser Bio-Filter kann die lokale Luftverschmutzung in einem Umkreis von bis zu 50 Metern um bis zu 30% reduzieren. Das passt zur Firmenphilosophie der ECE, denn das Thema Luft- schadstoffe in Ballungszentren ist ein Thema, zu dem Politik, Wirt - schaft und Verbraucher ihren Beitrag gleichermaßen leisten müssen. Als verantwortungsvolles, nachhaltig orientiertes Unternehmen, das mit seinen Immobilienstandorten auch in vielen Großstädten und Ballungszentren vertreten ist, möchte die ECE innovative Lösungs - ansätze zur Reduzierung der Luftschadstoffe fördern und unterstützen. Deswegen investiert die ECE kontinuierlich in nachhaltige Zukunftsprojekte. Dazu gehören technische Maßnahmen und Neu - entwicklungen ebenso wie ein sensibler Umgang mit Ressourcen. Mit der Installation des City Tree auf unserem Firmencampus realisieren wir ein weiteres Puzzleteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Wir sehen uns dadurch auch als Impulsgeber zur Umsetzung innovativer Ideen z.B. für andere Unternehmen, so ECE-CEO Alexander Otto. kw Neu in Poppenbüttel: Natürlicher LUFTFILTER Politprominenz bei der Einweihung: Dr. Andreas Mattner ( GF ECE), Thomas Ritzenhoff (Bezirksamtsleiter Wandsbek), Jens Kerstan (Umweltse- nator), Maria Hill (Director Sustaina- bility & Internal Services, ECE), Alexander Otto (CEO ECE) und Peter Sänger (GF Green City Solutions, v.l.) Fo to s: K a i W eh l