WESTAFRIKA Begegnung Friseurstudio

38 | ALSTERTAL MAGAZIN Begegnung mit Mit Sohn und Ehemann reiste Astrid McCornell 2016 für drei Monate mit dem Wohnmobil von Hamburg bis Westafrika . In einer Ausstellung in der Bücherhalle Alstertal werden nun Fotos gezeigt, die von ihrer europäisch-afrikanischen Begegnung erzählen - von Marokko bis Guinea-Bissau. M it dem Wohnmobil zu reisen, bietet ganz besondere Möglichkeiten, um Länder und Kulturen zu entdecken. Man trifft ganz tolle Menschen und lernt unheimlich viele Lebensentwürfe kennen, schwärmt McCornell. Das fand ich wirklich toll! Diese Begegnungen waren es, die für McCornell die Reise zu einem Erlebnis gemacht haben. Es gibt viel, was wir von den Menschen in Afrika lernen können, findet McCornell, die von diesem Kulturkreis nachhaltig in den Bann gezogen worden ist. Beispielsweise die Arbeit mit dem Waschbrett, die bei uns in Europa kaum noch jemand kennt. Wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kann man eben nicht so viel Kleidung mitnehmen und muss, auch ohne Waschmaschine, die Wäsche waschen. Als einschränkenden Verzicht hat McCor- nell diese Art zu reisen aber nicht empfunden. Im Gegenteil: Im Wohnmobil hatten wir den Lebensstandard Europas dabei. Über fließend Wasser und Strom verfügt dort so gut wie nie- mand. Ich musste dort auch allen Frauen Europa zeigen: Meinen Gasherd, meinen Kühlschrank. Für uns ist das nichts Besonderes. Für die Men- schen dort schon. Die ausgewählten Bilder, die in der Aus- stellung gezeigt werden, vermitteln besonders bewegende Momente der Reise, können aber natürlich nur kleine Ausschnitte repräsentie- ren. Dabei hat sich McCornell ganz bewusst entschieden, den europäischen Teil der Reise wegzulassen. Europa kennen wir alle, meint McCornell. Aber davon, was es in Afrika zu sehen gibt, machen wir uns überhaupt kein Bild. Das ganz Andere, das Afrika bereithält, soll die Ausstellung transportieren, aber auch auf Gemeinsamkeiten hinweisen. Das formuliert McCornell so: Die Bilder sollen zeigen, dass die Menschen dort Menschen sind. Auch wenn sie ganz anders leben, haben sie die gleichen Sorgen und Nöte wie wir. Ich erkenne zum Bei- spiel keinen Unterschied im Verhalten einer afrikanischen Mutter, die ihr Kind sucht und sich Sorgen macht, zu mir selbst. Es ist McCornells Wunsch, durch die Vermittlung dieser Gemein- samkeit eine Brücke zwischen den Menschen in Afrika und Europa zu bauen. Auf ihrer Reise entlang der Küste bekam McCornell mit ihrer Familie auch einen Eindruck von der landschaftlichen Vielfalt Afrikas. Sie entdeckten sowohl die Weiten der Wüste, als auch den Dschungel, während ihre Reise sie durch insgesamt fünf Lander führte: Marokko, Mauretanien, Senegal, Gambia, dann wieder das Senegal, weil Gambia von Senegal umschlossen ist, und zuletzt Guinea-Bissau. Nach ihrer Reise hat McCornell die Idee für ein Entwicklungshilfeprojekt entwickelt, WESTAFRIKA POPPENBÜTTEL U s c h i B o y Friseurstudio mit Tradition Damensalon Herrensalon Nagelstudio Maniküre Fußpflege (med. angelehnt) 2x in Hamburg Poppenbüttel + Fuhlsbüttel Tel. 040 18 05 5 881 Dromedar in den Weiten der marokkanischen Wüste. Mit freilaufenden Tieren gibt es dort oft Verkehrsunfälle. Fortsetzung auf Seite 40 Fo to s: A st rid M cC o rn e ll