barfuß Besser Fußdeformationen

ALSTERTAL MAGAZIN | 59 Besser barfuß! Kauft man sich Schuhe, sind diese oft nicht an den Fuß angepasst. Fußdeformationen wie Knick-, Senk-, oder Spreizfüße sind daher keine Seltenheit. Wir erläutern, warum Sie besser auch mal Barfuß laufen sollten . D urch das Tragen von Schuhen werden die Fußmuskeln kaum noch beansprucht, was zu Fehl-stellungen führt. Außerdem bil- den sich die Bänder, Sehnen und Muskeln zurück, wenn sie nicht belastet werden. Dagegen hilft das Barfußlaufen, denn im Fuß befinden sich ungefähr 70 000 Ner- venenden, die beim Laufen ohne Schuhe gefordert und stimuliert werden. Gerade bei Kindern ist das Schuhe kaufen problematisch. Meistens sind die Schuhe bereits kurz nach dem Kauf schon wieder zu klein. Die Folge: Der Fuß wird gestaucht. Daher ist es förderlich, dass man die Schuhe ab und zu mal weglässt, da so eine gesunde Zehenstellung begünstigt wird. Hinzu kommt, dass Barfußlaufen die Fußreflexzo- nen und somit den gesamten Organismus anregt. Ebenfalls wirkt es sich positiv auf die Abwehrkräfte und das Herz-Kreislauf-System aus. Darüber hinaus wird die Blutzirkulation, die von Schuhen und Strümpfen eingeschränkt wird, wieder angeregt. Dementsprechend hilft Barfußlaufen sogar gegen kalte Füße. Jetzt sollte man allerdings auch nicht sofort einfach barfuß loslaufen. Scherben und andere spitze Gegenstände sowie ein harter Untergrund können zu Verletzungen führen. Deshalb empfiehlt es sich, zunächst auf weicheren Untergrund wie zum Beispiel Waldboden oder Gras zu starten. Ansonsten könnten Achillessehne und die Fußmuskulatur unter der plötzlichen Belastung zu sehr gereizt werden. Sinnvoll wären alternativ Barfußlaufschuhe, die eine dünne Sohle haben. Lauferschütterungen werden also nicht abgefedert und das Barfußlaufen perfekt simuliert. Ein weiterer Vorteil ist, dass man so auch nicht direkt mit dem bloßen Fuß in eine Scherbe tritt. DER GESUNDHEITSRATGEBER Weiche Untergründe, wie diese grüne Wiese, sind für das Barfußlaufen perfekt.