SICHER bleiben SICHERE

104 | ALSTERTAL MAGAZIN SICHER WOHNEN Notdienst bis 22 Uhr 0163 - 4 60 780 0 www.kappler-einbruchschutz.de Sicherheit ist keine Frage des Preises: Jedenfalls gilt das für den deutschen Immobilienmarkt. Das zeigt eine Analyse von immo- welt.de. Immobilienbesitzer in Städten mit niedrigen Kaufpreisen müssen Einbrüche nicht mehr fürchten als Eigentümer in sehr teuren Städten. Für die Analyse wurden Immobilienkaufpreise und Einbruchszahlen (jeweils Jahreswerte 2016) von 39 Städten verglichen. SICHERE HÄFEN UND EINBRUCHS-HOCHBURGEN München gehört zu den sichersten Großstädten Deutschlands. Die bayerische Landeshauptstadt ist mit einem Quadratmeterpreis von 6.190 Euro im Median aber auch ein teures Pflaster. Noch sicherer lebt es sich in Augsburg und auch Nürnberg leidet nicht an hohen Einbruchszahlen jedoch sind die Kaufprei- se in beiden Städten mit 2.670 Euro pro Quadratmeter nicht einmal halb so teuer wie in München. Sicherheit muss also in Deutschland nicht gleich teuer sein. Besonders deutlich wird das auch am Beispiel Chemnitz. Die Stadt am Nordrand des Erzgebirges zählt genauso wie München zu Deutschlands 10 sichersten Städten, ist gleichzeitig aber auch die günstigste Großstadt Deutschlands (830 Euro). Dass Sicherheit nicht vom Immobilienkaufpreis abhängt, zeigt auch ein Blick auf die Städte mit den höchsten Einbruchszahlen. Dortmund und Bremen führen die Rangliste an die Kaufprei- se für Immobilien sind mit 1.500 Euro und 1.740 Euro aber vergleichsweise günstig. Anders die Situation in Hamburg: Die Hansestadt liegt sowohl bei den Einbruchszahlen als auch beim Kaufpreis (3.560 Euro) weit vorne. SICHERHEIT KEINE FRAGE DES GELDES In Deutschland lässt sich also kein direkter Zusammenhang zwischen dem Immobilienkaufpreis und der Kriminalitäts- rate feststellen. Wer in einer günstigen Stadt eine Immobilie kauft, ist nicht automatisch stärker von Einbrüchen bedroht. Hochpreisige Standorte bieten im Umkehrschluss auch nicht unbedingt mehr Sicherheit. Jedenfalls kann keine Rede davon sein, dass sich reiche Eliten in einbruchsarmen und teuren Städten verschanzen. Die Gründe für die unterschiedlich hohen Einbruchszahlen der Städte können vielfältig sein. Schon eine gute Anbindung an das Autobahnnetz ist unter Umständen ein Anreiz für Einbrecher- banden die Bebauungsart und -dichte kann Täter anlocken oder abschrecken. Andere Faktoren, wie Arbeitslosigkeit und Armut, können zudem zu unterschiedlichem Kriminalitätsdruck führen. Oft sind derartige Effekte aber auch derart kleinräu- mig verteilt, dass sich keine Aussagen auf ganzer Stadtebene machen lassen. SICHER bleiben! In Deutschland ist Sicherheit keine Frage des Geldes das zeigt eine Analyse des Zusammenhangs von Kaufpreisen und Einbruchskriminalität. Für Hamburg ernüchternd: Es liegt sowohl bei den Immobilien-Kaufpreisen als auch bei den Einbrüchen vorn www.magazine-fuer- hamburg.de