TÜRLICH gesünder Renovierung

ALSTERTAL MAGAZIN | 123 IMMOBILIEN Warum nicht bei der Renovierung der eigenen vier Wände etwas für Gesundheit und Wohlbefinden tun? Wer modernisiert, sollte umwelt- und gesundheitsschonende Materialien wählen. Das verbessert das Wohnklima und sorgt für Style! B ei Modernisierungen von Häusern und Wohnungen werden oft die Energie-Aspekte berücksichtigt die Baubiologie kommt jedoch zu kurz. Das kann vorhan-dene Probleme verstärken, z. B. indem die Schadstoff- belastung durch die Ausdünstungen moderner Baustoffe steigt. Wer mit natürlichen Materialien modernisiert, spart nicht nur Energie, sondern minimiert auch die Belastungen durch Schad- stoffe und verbessert das Wohnklima, sagt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe sind als Lösemittel in Lacken und Klebern enthalten, als Biozide für Fassadenfarbe, als Weichmacher, Bindemittel oder als Flammschutzmittel in Holz und Wandbelägen. Modernisierer sollten diese dringend meiden. Jeder hat das Recht, beim Einkauf zu erfahren, ob Baumateria- lien besorgniserregende Stoffe enthalten, so der BHW Experte. Seit Juli 2013 muss diese Information allen Bauprodukten mit CE-Kennzeichnung beigefügt sein. Massivholz, Linoleum, Kork oder Naturfaserteppich, dif- fusionsoffene Anstriche aus Lehm oder Kalk und mineralische Wandfarben; die Auswahl an Stoffen für ein gesundes Wohnklima ist groß. Am besten lässt man die Sanierung von einem Experten planen, der Energieeinsparung und Baubiologie im Auge behält, rät Grimmert. Die Beratung kann mit bis zu 60 Prozent vom BAFA bezuschusst werden. Bauherren sollten aber darauf achten, dass der Experte einem seriösen Berufsverband angehört. gesünder TÜRLICH So gehts: Natürliche Materialien machen das Wohnklima viel gesünder!