ALTERSVORSORGE GIBT KEINE

18 ALSTER-MAGAZIN NR. 3 2018 L O C A L P E O P L E ALSTER MAGAZIN ES GIBT KEINE BESSERE ALTERSVORSORGE Ab dem 29. März steht Ralf Bauer mit Das Lächeln der Frauen auf der Bühne der Komödie Winterhuder Fährhaus. Wir haben vorab mit ihm über das Stück und seine Yoga-Leidenschaft gesprochen und verlosen passend dazu 20 Plätze für eine exklusive Yoga-Stunde ! A lster-Magazin: Sie haben an der Hamburger Stage School Ihre Schauspielkarriere begonnen. Nun kommen Sie mit der Komödie Das Lächeln der Frauen zurück. Was verbinden Sie heute noch mit unserer Stadt? Ralf Bauer: In Hamburg habe ich eine meiner schönsten Zeiten gehabt. Hamburg ist meine absolute Lieblingsstadt in Deutschland. Ich liebe die Hamburger Luft, ich liebe die Kühle, manchmal liebe ich sogar das Hamburger Schietwetter. Im Grunde habe ich in Hamburg die ganze Welt kennengelernt. Sie stehen als der verklemmte Lektor André nicht nur auf der Bühne, sondern führen im Hintergrund auch Regie. Wie meistert man eine solche Doppelfunktion? Erst einmal muss man geduldig sein. Man muss die Regieassistenz auf die Bühne lassen, damit diese die eigene Rolle liest, während man selbst im Zuschauerraum sitzt, um sich ein Gesamtbild von der Situation zu machen. Das macht es nicht unbedingt einfacher, dafür aber umso intensiver. Allein die Vorbereitung nimmt ganz andere Dimensionen an, weil man sich um alles Gedanken machen muss. Ich mag diesen Prozess, weil er etwas kreativ-künstlerisches hat. Fehlt Ihnen dabei nicht manchmal eine Person, die Ihnen sagt, wo es lang geht? Bei diesem Stück nicht, nein. Bei anderen Geschichten, die ich momentan noch plane, wird es aber notwendig sein. Da geht es allerdings eher um klassischen Stoff. Da werde ich jemanden brauchen, mit dem ich Rücksprache halten kann, weil man als Schauspieler etwas fühlen kann, was bei den Zuschauern vielleicht gar nicht so ankommt. Als Schauspieler haben Sie schon die unterschiedlichsten Stilrichtungen bedient. Dramen, Tragödien nun folgt eine französische Komödie. In welchen Rollen fühlen Sie sich am wohlsten? Ich merke schon, dass mir diese alten, klassischen Werke am ehesten liegen. Man kann aber nicht immer nur Faust und Hamlet spielen. Da gibt es schon Rollen, die allein von ihrer Anlage her schon so schön geschrieben sind, dass es ein Genuss ist, diese auszufüllen. Komödien haben allerdings auch ihren Charme. Wenn sie so geschrieben sind, dass man sie gut spielen kann, können Sie dem Publikum eine große Freude bereiten. Was hat eine klassische Theateraufführung einer Filmproduktion voraus? Wo liegt für Sie der Reiz? Der Reiz beim Theater liegt natürlich in erster Linie in der Anwesenheit des Publikums. Man erhält eine direkte Reaktion auf das, was man macht. Darüber hinaus ist es für einen Schauspieler Vertraut seit 20 Jahren auf den positiven Einfluss des Yogas: Ralf Bauer. Fo to : M ar tin C hr is t mit Ralf Bauer