VERLOSUNG Neben Schauspielerei

NR 3 2018 ALSTER-MAGAZIN 19 ALSTER MAGAZIN L O C A L P E O P L E VERLOSUNG Federführend auf und neben der Bühne: Ralf Bauer fungiert als Schauspieler und Regisseur. Fo to s: P hi lip p M ön ck er t schön, eine gesamte Handlung an einem Strang aufzubauen und mit den Höhen und Tiefen eines Charakters darzustellen. Was beim Film über vier Wochen zerstückelt wird, geschieht im Theater an einem Abend. Neben der Schauspielerei gilt ihre große Leidenschaft dem Yoga. Sie geben Kurse, haben ein Buch herausgebracht und diverse DVDs veröffentlicht. Was zeichnet diesen Sport für Sie aus? Die morgendlichen Yoga-Einheiten haben mich von meinen Rückenproblemen befreit. Das ist der Grund, warum ich dem Yoga bis heute treu geblieben bin und die Techniken versuche weiterzugeben. Mithilfe des Buchs und den DVDs möchte ich den Leuten zeigen, wie man sich gesund und fit halten kann. Ich glaube, dass es keine bessere Altersvorsorge gibt, als Sportarten wie Yoga oder Taiji regelmäßig zu betrieben. Gewissermaßen dient Yoga als Grundlage für alle weiterführenden Sportarten, weil es Bänder, Sehnen und Muskeln flexibel hält. Dazu kommt, dass Yoga verglichen mit anderen Sportarten noch viele weitere Bereiche abdeckt. Welche denn? Nehmen wir beispielsweise die Atmung. Untersuchungen haben gezeigt, dass das bewusste Ein- und Ausatmen positiven Einfluss auf den Blutdruck, den Cholesterinspiegel, oder das Herz-Kreislaufsystem hat. Wir können besser schlafen, haben eine bessere Verdauung, führen insgesamt ein bewussteres Leben. Yoga deckt also wesentlich mehr Zweige ab, als man zunächst glaubt. Sie sind nach wie vor häufig auf Reisen. Lassen sich da regelmäßige Einheiten überhaupt unterbringen? Das ist der große Vorteil am Yoga. Es gibt praktisch keine Entschuldigung. Man kann seine Einheiten in der kleinsten Hotel-Zelle praktizieren, solange genug Platz für die Yoga-Matte vorhanden ist. Und das ist eigentlich überall der Fall. Müssen Sie zwischen der Schauspielerei und dem Yoga denn manchmal auch Prioritäten setzen? Ich habe meine Jobs eigentlich immer schon von der jeweiligen Rolle abhängig gemacht und nicht von der Frage, ob es sich um ein Theaterstück oder einen Kinofilm handelt. Schaut man sich diesbezüglich die heutige Fernsehlandschaft an, muss man leider feststellen, dass gute Rollen rar gesät sind. Bevor ich also eine Rolle spiele, die ich überhaupt nicht ausfüllen möchte, unterrichte ich lieber Yoga. Zu Beginn waren Sie noch skeptisch, ob es sich beim Yoga wirklich um einen Sport für Männer handelt. Was hat Sie letztendlich vom Gegenteil überzeugt? Ich fahre sehr gerne Ski. Und wenn man schnell Ski fährt, kommt es natürlich des Öfteren zu Stürzen. Seitdem ich Yoga mache, ist nichts mehr Ernsthaftes passiert, obwohl ich teilweise viel heftiger gestürzt bin. Das rechne ich den morgendlichen Yoga- Übungen an, weil mein Körper einfach viel flexibler geworden ist. Ich vergleiche das gerne mit Kindern, die ab und zu hinfallen, sich aber nichts tun. Die Flexibilität und die Muskulatur, die im Körper aufgebaut wird, wirken wie eine Art Schutzpolster. jb Das Lächeln der Frauen feiert am 29. März in der Komödie Winterhuder Fährhaus Premiere. Infos auf komoedie-hamburg.de Wir verlosen mit der Komödie Winterhuder Fährhaus 20 Plätze für eine exklusive Yoga-Stunde mit Ralf Bauer - am 22. April um 11 Uhr im kleinen Foyer. Sie verfügen über Vorkenntnisse und möchten gewinnen? Dann schicken Sie bis zum 16.4. eine Mail mit dem Stichwort Yoga an j.bormannalster net.de. Viel Glück!