Teamwork wird großgeschrieben

In Hamburg ist das größte Lasertag-Spielfeld der Welt entstanden: TILTA (The Imperial Lasertag Academy) die perfekte Location für Weihnachtsfeiern . Das wird am 6. Oktober groß gefeiert. Wir sprachen mit den Gründern Florian Hansen und Sandro B. Sachs . Alstertal Magazin: Wie kommt man auf die Idee so eine verrückte Spiellandschaft zu bauen? Sandro: Die Anregung dazu stammt aus den USA. Dort wurde das Spiel in den End-70er-Jahren nach dem Besuch des ersten STAR WARS- Films von George Carter entwickelt. Wir fanden das System mit den modernen Möglichkeiten so faszinierend, dass wir es 2011 modifiziert nach Hamburg geholt haben aber besser. Aus diesem Grund haben wir unsere Lasertag-Arena inklusive Innenausstattung, Equipment und Technologie selbst konzipiert und jetzt um einen Außenbereich erweitert. Florian: Unsere Arena ist wirklich etwas Besonderes, denn sie hat einen ganzheitlichen Science-Fiction-Gestaltungsansatz und ist damit die einzige auf dem Markt, die einer Filmkulisse gleichkommt. Auch sind wir die einzigen mit kompletter Gastro für große Firmen-Events. Eure Optik sieht recht militant aus und ergibt Assoziationen zum Thema Kämpfen und Verletzen. Wie seht ihr das? Sandro: Unsere Welt im Jahre 2069 ist mit aufgeklarten Menschen beseelt, die sich mit den Aliens (im Kampf um Rohstoffe) auf einen Kodex des NICHT Kampfens/Verletzens geeinigt haben. Verliert man durch Strahlenbeschuss sein Schutzschild, wird man wegteleportiert und muss neu starten. Einfachster Vergleich: Mensch-argere-dich-nicht. Ansonsten lassen unsere Geschichte, unsere Spielinhalte und unsere Mitarbeiter im Ablauf erst gar nicht den Gedanken aufkommen, dass es hier um Gewalt in irgendeiner Form geht. Außer zu sich selbst, in seinem eigenen sportlichen Anspruch. Apropos verletzen - die Spieler sind 1a ausgerüstet, haben aber keine Brillen zum Schutz vor den Laserstrahlen auf. Wie kommts? Florian: Obwohl der Name es anders vermuten lasst, wird beim Lasertag kein Laser eingesetzt, sondern Infrarot. Ähnlich der Fernbedienung beim Fernseher und das ist komplett unschadlich. Wie werden die Treffer angezeigt? Sandro: Es gibt ein Geräusch und an Helm und Tagger befindliche Lichtsensoren leuchten einmal kurz rot auf. Was passiert mit den getroffenen Spielern? Sandro: Sie befinden sich in einem zweisekundigen Hit-Delay, können nicht getroffen werden, aber auch nicht schießen. Nach drei Treffern leuchten die Sensoren dauerhaft und man muss am Eingang des Spiels erneut aufgeladen werden. Dann kann von dort aus weitergespielt werden. Das wird nicht als verlieren des Spiels gewertet laufen ist die Strafe. (lacht) Es geht sowieso nicht um das stumpfe Abballern der Gegner, sondern um strategisches Vorgehen. Wie muss man sich das vorstellen? Sandro: Es gibt aktuell vier Spiel-Varianten mit jeweils drei Schwierig- keitsgraden. Bei allen ist jede Menge Strategie vonnoten. Deswegen ist Lasertag hervorragend für Team-Building-Events von Unternehmen, Firmen-Weihnachtsfeiern oder Geburtstagen geeignet ... Florian: und es hält fit. Während eines Besuchs bei uns verbrennt man je nach Intensitat bis zu 1.500 Kalorien. Das entspricht etwa 1,5 Std. Joggen oder 5 Std. spazieren gehen. Nicht nur aus diesem Grund sind wir eine behordlich anerkannte Sportstatte. Deshalb steht, im Ge- gensatz zu herkommlichen Lasertag-Arenen, der sportlich kompetitive Charakter im Vordergrund. Im Team werden Aufgaben gelöst. Eine gemeinschaftliche Taktik ist für den Erfolg unerlässlich! GROSSES OPENING: Seit 2017 gibt es TILTA im Wittkopsweg 41a. Jetzt ist zur 1.863 qm großen Indoor- eine 4.093 qm große Outdoor-Simulationsanlage hinzugekommen. Das wird am 6.10. von 12-20 Uhr gefeiert. Mit Mitmach- und Charityaktionen, Verlosungen und mehr. Eintritt frei! Infos unter Tel. 040 539 30 666 und auf www.TILTA.earth ANZEIGEN-SPEZIAL Teamwork wird großgeschrieben Haben ihre Indoor-Lasertag- Arena um einen Outdoorbereich erweitert: Florian Hansen und Sandro B. Sachs (r.)