Wachstums- Koordinator Peter

32 | ALSTERTAL MAGAZIN Ein halbes Jahr ist Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher nun im Amt. Wir haben die Gelegenheit genutzt, ihn zu Themen zu befragen, die das Alstertal wirklich bewegen. Ein Gespräch über Fluglärm, die Folgen des Hamburger Wachstums und Straßen, die von Baustellen übersäht zu sein scheinen. Wachstums- Koordinator Vom Finanzsenator zum Bürgermeister: Am 28. März übernahm Dr. Peter Tschentscher das Amt seines scheidenden Vorgängers Olaf Scholz. MAGAZIN Alstertal Magazin: Seit sechs Monaten sind Sie nun schon Bür- germeister einer Stadt, die zwar ein rie- siges Potential aufweist, dafür aber auch voller Probleme steckt. Teilen Sie diese Einschätzung? Peter Tschentscher: Die Einschätzung zum Potenzial unbedingt. Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Die Wirtschaft wächst, wir haben viele neue Ar- beitsplätze und gute Steuereinnahmen. Mit einem langfristig angelegten Finanzkonzept haben wir den städtischen Haushalt saniert und erzielen hohe Überschüsse. Damit tilgen wir Altschulden und finanzieren wichtige Zukunftsinvestitionen. Vieles ist in Hamburg mittlerweile Vorbild in Deutschland: Gebührenfreie Kitas, der Rückgang der Kriminalität, der Ausbau der Wissenschaft. Die Sanie- rung von Straßen, Brücken, Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden läuft auf Hochtouren. Aber natürlich gibt es immer auch Probleme und Bereiche, in denen nicht alles rund läuft, und darum kümmern wir uns dann. Für viele Alstertaler stellt die zunehmende Lärmbelästigung durch den Hamburger Flughafen eine ernstzunehmende Belas- tung dar. Was wollen Sie unternehmen, um die betroffenen Bürger in Zukunft wieder besser zu schützen? Ist die Vorverlegung der Nachtflugbeschränkung auf 22 Uhr eine realistische Option? Fortsetzung auf Seite 34 Vieles in Hamburg ist mittlerweile Vorbild in Deutschland.